| Historisches aus grauer Vorzeit bis heute... |
| Hier wollen wir den Altenwaldern und allen an dieser Gegend interessierten (Internet-) Besuchern ein bißchen was zur Altenwalder Geschichte ins Netz stellen. Wenn Sie interessante Beiträge zu den verschiedensten historischen Themen rund um Altenwalde beisteuern möchten, schicken Sie uns Ihre Arbeit einfach per e-Mail |
| Daten aus der Chronik von Altenwalde - |
| Am Rande der Eiszeitlichen Endmoräne, der Hohen Lieth, liegt der Ortsteil Altenwalde mit Franzenburg, Gudendorf und Oxstedt. Die ältesten urkundlichen Erwähnungen Altenwaldes stammen aus dem 13. Jahrhundert. Sie beziehen sich auf die Kapelle, die auf der Altenwalder Höhe gestanden hat. Sie wurde als "die Kapelle des Heiligen Kreuzes" bezeichnet. da sie neben anderen geheiligten Gegenständen auch einen Splitter des Kreuzes besessen haben soll. Die Kapelle wurde zu einem stark besuchten Wallfahrtsort. Auch die Altenwalder Burg, die die Aufgabe hatte, von der Höhe Küsten und Häfen zu bewachen, findet in dieser Urkunde Erwähnung. Der Name "Wolde", der nichts weiter bedeutet als Wald, bestand auch schon im Jahre |
| 1282, als das Midlumer Kloster
hierher übersiedelte. Der Name "Oldenwolde" wird erstmalig 1348 erwähnt, nachdem das Kloster aus verschiedenen Gründen nach "Neuenwalde" verlegt wurde. Zeugnis dieser Zeit war auch die 1308 errichtete Pfarrkirche, die auf dem Platz der heutigen "Kreuzkirche" stand. 1487 wurde erstmals eine Schule gegründet. 1550 Die Reformation gelangte nach Altenwalde und die Kirche wurde protestantisch. 1590 Die Franzenburg wurde gebaut 1628 Tilly plündert das Amt Ritzebüttel- 1632 Die Franzenburg wurde durch kaiserliche Truppen besetzt. 1689 Der Ort Franzenburg kommt unter kaiserliche Verwaltung 1698 Die Dorfschaft Altenwalde erhält das Recht, einen freien Holz-, Kram- und Viehmarkt abzuhalten. 1717 Bei der Weihnachtssturmflut wird die Altenwalder Kirche stark beschädigt. 1789 Beginn des Neubaus der Altenwalder Kirche. Fertigstellung 1791. 1803 Die Franzosen besetzen das Land und damit auch Altenwalde. Bis zum Jahre 1814 wechselten die Besitzer ständig. Es waren Engländer, Holländer, Preußen und Russen. 1818 Es wurde die erste befestigte Dorfstrasse in Altenwalde gebaut. 1880 Altenwalde erhält die erste Posthilfestelle. 1886 Die Posthilfestelle wird zu einer Agentur erweitert. 1896 Mit der Einverleibung Hannovers in Preußen wird auch Altenwalde preußisch. Eröffnung der Bahnlinie Bremerhaven - Cuxhaven. Altenwalde erhält einen Bahnhof. Seit 1932 gehört Altenwalde zum Landkreis Hadeln (richtiger: Kreis Land Hadeln) 1937 Auch Gudendorf und Oxstedt kommen zum Hadelner Landkreis 1946 Der Kreis Land Hadeln wird von Preußen an das Land Niedersachsen gegeben (Britische Besatzungszone). Eine große Zahl Heimatvertriebener wurde in Altenwalde aufgenommen. Sie schafften sich Wohneigentum. Der Ort bekam neue Impulse, Handel und Handwerk wurden belebt. 1951 Ein Schulneubau wurde auf dem Mühlenberg errichtet. 1957 Die Bundeswehr zieht in Altenwalde und Oxstedt ein. 1964 Eröffnung des Freibades in Oxstedt 1965 Das Rathaus in Altenwalde wird gebaut. Hier befindet sich auch die Post. 1968 wurde am 1. Juli die Großgemeinde Altenwalde mit Altenwalde, Franzenburg, Gudendorf und Oxstedt gegründet. 1972 In diesem Jahr fand der Zusammenschluss mit der Stadt Cuxhaven statt. 1977 Gründung des Verkehrsvereins Altenwalde e.V. 1988 Partnerschaftsvertrag mit der Gemeinde Saint Avé/ Bretagne, Frankreich. |
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Osterende 15a |